Glas – ein besonderer Werkstoff

Die Glasbearbeitung erfordert handwerkliches Können und Geschick. Eine Ausstattung mit den notwendigen Werkzeugen und Maschinen ist unumgänglich – auch die Sicherheitsvorschriften sind zu beachten. Glas Wendl Reparaturschnelldienst als Ihr Glas-Fachbetrieb verfügt selbstverständlich über die Fertigkeit und die Ausstattung um Ihr Glas sorgfältig und in der gewünschten Qualität zu bearbeiten.

Folgende Glasbearbeitungen führen wir für Sie durch:

  • Glasschneiden

    Die Standardbearbeitung – das Glas wird händisch oder maschinell geschnitten und gesägt. Bei Abweichungen von der rechteckigen Form entsteht wesentlicher Mehraufwand – auch in der Bearbeitung der Schnittkanten. Für komplexe Zuschnitte oder z.B. genaue Anpassungen an Gewölbe sind stabile Schablonen zur Herstellung eines exakten Zuschnitts notwendig.

  • Glasbohren

    Das Bohren von Glas ist im modernen Glasbau nicht wegzudenken, aber wesentlich aufwändiger als bei Holz oder Metall. Das Glas muss von beiden Seiten gebohrt werden, eine permanente Kühlung des Bohrlochs ist sicherzustellen. Wärmespannungen können schnell zu Rissen führen und so das Glas beschädigen. Glasbohrungen sind vor allem im Fassadenbau und im Innenbereich bei Küchenrückwänden regelmäßig notwendig.

  • Glasbiegen

    Glasbiegen ist ein Verfahren zur Glasverarbeitung und -veredlung. Es erfolgt unter leichter Kraftanwendung nach Erhitzen des Glases. Besonderes Augenmerk erfordert die Kontrolle der nachfolgenden Kühlung. Permanente Spannungen erhöhen die Bruchgefahr während des Verarbeitungsprozesses. Gebogenes Glas findet vielfältige Anwendung – speziell im Fassadenbau oder im Innenbereich für Duschwände oder beispielsweise Glasvitrinen.

  • Glasschleifen

    Glas lässt aufgrund seiner Eigenschaften keine Spanabhebung wie z.B. Holz zu. Die Bearbeitung der Glaskanten ist daher wesentlich aufwändiger und erfolgt durch maschinelles oder händisches schleifen. Der Schliff muss nass erfolgen, damit weder der Mensch (Glasstaub) noch das Glas („Brenner“ – optischer Mangel) in Mitleidenschaft gezogen wird. Die Glaskanten können gesäumt, geschliffen, poliert oder mit Gehrungsschliff ausgeführt werden. Eine weitere Spielart der Bearbeitung durch Schleifen ist der Rillen- oder Facettenschliff.

Mögliche Oberflächenveredelungen:

  • Sandstrahlen

    Durch den Sandstrahl bearbeitete Glasflächen sind natürlich matt und kräftig ausgebildet. Bei diesem Verfahren werden die zu schützenden Glasflächen mit Schablonen abgedeckt und die freien Flächen mit Sand per Hochdruck beschossen – „gestrahlt“.

  • Lackieren

    Lackiertes Glas hat einen ganz besonderen Reiz – der spezielle Glanz und die Farbkraft lassen diese Form des Glasbaus immer öfter in Erscheinung treten. Klassische Einsatzgebiete sind Wandverkleidungen, Küchenrückwände, Möbelverglasungen, Tischplatten, Fachböden, Vitrinen und viele andere mehr. Eine spezielle Oberflächenbehandlung lässt den Lack gut und optimal haften.

  • Folieren

    Die wohl facettenreichste Art der Oberflächenbehandlung ist das Folieren. Der Folierung sind nur durch die Fantasie Grenzen gesetzt. Einfache Anwendungen sind Mattierungen für Trennwände, Fenster und Türen, Beschriftungen und farbige Folierungen von Wandverkleidungen. Jede Art von Bild oder Grafik lässt sich auf Folie drucken und diese wiederum am Glas anbringen. Einzigartige Effekte sind damit erzielbar. Folie hat in den meisten Bereichen den Vorteil, dass das Design im Fall des Falles änderbar ist (z.B. bei Beschriftungen). So muss nur die Folie, und nicht das ganze Glas ersetzt werden.

  • Sonderbearbeitung - UV kleben

    Die UV-Verklebung von Glas mit Glas oder Glas mit Metall gewinnt immer mehr an Bedeutung. Es gilt den richtigen Klebstoff zu wählen und die Lichtdurchlässigkeit des jeweiligen Glases richtig einzuschätzen.

    Korrekt ausgeführte UV-Verklebungen halten dauerhaft und zuverlässig. Beim Einsatz von unterschiedlichen Materialien, z.B. Verklebung von Metall auf Glas sind die ungleichen Werkstoffausdehnungen zu berücksichtigen. Diese muss wiederum der Kleber dauerhaft ausgleichen.

    Für Glas-Metall Verklebungen ist eine dauerhaft feste Verbindung realisierbar, derzeit allerdings mit der Beschränkung der Größe der Verbindungsfläche von rund einem Handteller. Für die alltäglichen Anforderungen eine völlig ausreichende Größe.

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